»DIE STUMME MUSIK DES MENSCHLICHEN LEIBES« GESCHICHTE UND GEGENWART DES ORIENTALISCHEN TANZES - Dia-Vortrag mit anschaulichen Beispielen von Dr. Jasmin Behrouzi-Rühl
Donnerstag, 27. August 2015 - 19:30

Der Orientalische Tanz (Bauchtanz), entstanden in Ägypten, ist längst angekommen in Deutschland: Die Volkshochschulen bieten schon seit langem Kurse an. Jedoch hat das Kippen des Beckens die ersten europäischen Betrachter zutiefst verstört. Es wird in unserem Kulturkreis, vor allem wenn nach vorne und hinten gekippt wird, als unanständig empfunden. Tatsächlich hat er auch im orientalischen Kulturkreis eine mehr oder weniger ausgeprägt erotische Konnotation. Besonders im Zusammenhang mit Hochzeitsfeierlichkeiten hat das auch einen handgreiflichen Sinn: Früher begleitete die ägyptische Tänzerin das Brautpaar ins Gemach und stimmte es mit ihrem Tanz und mit Liedern ein. Der Vortrag versucht, die Ursprünge dieses Tanzes zu ergründen und verfolgt seine Spuren durch die Geschichte und die Welt. Dieser Tanz scheint sich einer echten Verschmelzung verschiedener Kulturen zu verdanken.

Eintritt: € 4,00 (Gäste)

Die Veranstaltung ist offen für Gäste

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